Abstract:
Bei einem Verfahren zur Störbefreiung von Gruppensignalen, die zwecks Detektion und Peilung von Schallquellen zeitlich aufeinanderfolgend aus Empfangssignalen einer Gruppe von gemeinsam betriebenen elektroakustischen Wandlern durch konphase Addition der zeitrichtig verzögerten Empfangssignale gebildet werden, wird zur Unterdrückung von Störungen jedes Gruppensignal mit einem Wichtungssignal multipliziert, das Phasenabweichungen der zum Gruppensignal zusammengefaßten Empfangssignale berücksichtigt. Bevorzugt wird vor Anwendung des Wichtungssignals auf das Gruppensignal dieses mit einem Kontrollparameter potenziert, wodurch eine Falschalarmrate einstellbar ist.
Abstract:
Die Erfindung betrifft eine akustische Unterwasserantenne 14 zum Anbau an einen Bootskörper eines Wasserfahrzeugs 2 mit einer Vielzahl von in Abständen nebeneinander angeordneten elektroakustischen und/oder optoakustischen Wandlern 18 und/oder Wandleranordnungen, insbesondere Staves, zum Senden und/oder Empfangen von Schallwellen 20. Die Wandler 18 und/oder Wandleranordnungen sind derart am Bootskörper des Wasserfahrzeugs 2 anbringbar, dass sich die Ausdehnung der Antenne 14, abhängig von den Abmessungen des Wasserfahrzeugs 2, vom Heckbereich des Wasserfahrzeugs 2 längsseits des Wasserfahrzeugs 2 bis zum Bug, um den Bug herum und auf der anderen Seite des Wasserfahrzeugs 2 längsseits bis zum Heckbereich erstreckt. Ferner betrifft die Erfindung ein U-Boot 2, an dem eine derartige erfindungsgemäße Unterwasserantenne 2 angebracht ist sowie ein Verfahren zum Peilen, Orten und/oder Klassifizieren eines schallabstrahlenden Zieles mittels einer derartigen erfindungsgemäßen Unterwasserantenne 2.
Abstract:
Die Einfallsrichtung von Schallimpulsen sind mit Empfangsanordnungen einer Sonaranlage, deren Richtcharakteristiken mit Laufzeit- oder Phasenkompensation gebildet werden, wegen auftretender Grating Lobes nicht eindeutig bestimmbar. Um auch hier zuverlässige Peilungen zu erhalten, wird erfindungsgemäß ein neuronales Netz mit einem Meßpegelmuster trainiert, das auf einer Meßfahrt ermittelt wurde, indem mit mehreren Teilbasen auf der Empfangsanordnung Sonarimpulse aus unterschiedlichen vorgebbaren Einfallsrichtungen empfangen werden. Die Teilbasen liefern aufgrund ihrer Eigenrichtcharakteristiken ein Meßpegelmuster, das für jede Einfallsrichtung charakteristisch ist. Das trainierte neuronale Netz wird in die Sonaranlage integriert, mit Empfangspegeln der Teilbasen gespeist und gibt bei Empfang eines Sonarimpulses dessen Einfallsrichtung an. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorteilhaft einsetzbar im Zusammenhang mit Zylinderbasen, conformal arrays, flank arrays, PRS-Basen und Schleppantennen.
Abstract:
Die Einfallsrichtung von Schallimpulsen sind mit Empfangsanordnungen einer Sonaranlage, deren Richtcharakteristiken mit Laufzeit- oder Phasenkompensation gebildet werden, wegen auftretender Grating Lobes nicht eindeutig bestimmbar. Um auch hier zuverlässige Peilungen zu erhalten, wird erfindungsgemäß ein neuronales Netz mit einem Meßpegelmuster trainiert, das auf einer Meßfahrt ermittelt wurde, indem mit mehreren Teilbasen auf der Empfangsanordnung Sonarimpulse aus unterschiedlichen vorgebbaren Einfallsrichtungen empfangen werden. Die Teilbasen liefern aufgrund ihrer Eigenrichtcharakteristiken ein Meßpegelmuster, das für jede Einfallsrichtung charakteristisch ist. Das trainierte neuronale Netz wird in die Sonaranlage integriert, mit Empfangspegeln der Teilbasen gespeist und gibt bei Empfang eines Sonarimpulses dessen Einfallsrichtung an. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorteilhaft einsetzbar im Zusammenhang mit Zylinderbasen, conformal arrays, flank arrays, PRS-Basen und Schleppantennen.