Abstract:
Es wird ein Lichtsensor (101) für eine Beleuchtungseinrichtung (113), ein Beleuchtungssystem umfassend mindestens einen Lichtsensor (101) und ein Verfahren zur Einstellung einer Helligkeit eines Beleuchtungssystems umfassend mindestens einen Lichtsensor (101) vorgeschlagen. Diese ermöglichen eine Anpassung des Lichtsensors (101) an einen Abstand (115) zu einem entfernten Boden oder einem sonstigen entfernten, zu beleuchtenden Bereich (114), worunter insbesondere auch Hallenböden mit einer Deckenhöhe von mehr als 5 m fallen.
Abstract:
Ein Verfahren zum Zuordnen von Lichtsensoren (40, 42) für die Beleuchtungsregelung in einem Beleuchtungssystem (48) in einem zu beleuchtenden Raum (10), das eine erste Anzahl (n max ) von jeweils ein oder mehrere Leuchten zusammenfassende Beleuchtungsgruppen (30, 32), eine den Lichtstrom der jeweiligen Beleuchtungsgruppen regelnde Steuervorrichtung (58) und eine zweite Anzahl (m max ) von den Beleuchtungsgruppen (30, 32) zuzuordnenden Lichtsensoren (40, 42) umfasst, anhand derer der jeweilige Lichtstrom geregelt wird, umfasst die Schritte: Schalten (230, 280) der Beleuchtung des Beleuchtungssystems in einen ersten Schaltzustand derart, dass eine erste Beleuchtungsgruppe (30) Licht mit einem vorbestimmten Lichtstrom abstrahlt, und in einen zweiten Schaltzustand derart, dass die erste Beleuchtungsgruppe (30) kein oder nur wenig Licht abstrahlt, wobei in dem ersten und zweiten Schaltzustand jeweils eine Leuchtdichte des von einer jeweils den Lichtsensoren (40, 42) zugeordneten Referenzfläche (20, 22) in dem Raum reflektierten Lichts (6) anhand der Lichtsensoren zur Erfassung (240, 290) jeweils eines ersten Messwerts (S1) in dem ersten Schaltzustand und eines zweiten Messwerts (S2) in dem zweiten Schaltzustand gemessen wird. Ein Differenzwert (D) wird aus dem ersten und dem zweiten Messwert für jeden der Lichtsensoren (40, 42) gebildet (330) und die für jeden der Lichtsensoren (40, 42) gebildeten Differenzwerte (D) untereinander verglichen (340). Wenigstens eines der Lichtsensoren (40, 42) wird der ersten Beleuchtungsgruppe (30) abhängig von dem Ergebnis des Vergleichs (340) zugeordnet (380). Die erste Beleuchtungsgruppe (30) kann anhand der von durch wenigstens den zugeordneten Lichtsensor (40) im Normalbetrieb kontinuierlich erfassten Messwerten in einer Regelschleife mit guter optischer Kopplung auf eine konstante Beleuchtungsstärke auf der betroffenen Referenzfläche geregelt werden.