Abstract:
Ein Rahmen für ein Fenster oder eine Tür umfasst einen Flügelrahmen (5) mit einem Schubstangenbeschlag (6), der mittels einer Griffolive in mindestens eine Offen-Stellung und eine Verriegelt-Stellung verschiebbar ist, wobei der Schubstangenbeschlag (6) mindestens einen Verriegelungsbolzen (7) umfasst, der im verriegelten Zustand in eine an einem Gegenrahmenteil (2) befestigte Bolzenaufnahme (4) eingreift, und einen an dem Rahmen befestigten Sensor (9) mit einem Sendeelement (21) sowie einem Erfassungselement (22), dem zur Bildung einer Lichtschranke ein Reflexionselement (10) zugeordnet ist, wobei der Sensor (9) dem Flügelrahmen (5) und das Reflexionselement (10) dem Gegenrahmenteil (2) zugeordnet ist und an dem Schubstangenbeschlag (6) ein bei einer Drehung der Griffolive verschiebbares Abdeckelement (11) festgelegt ist, das in der Offen-Stellung derart vor dem Sensor (9) angeordnet ist, dass mindestens dessen Sendeelement (21) oder Erfassungselement (22) überdeckt ist, und das in der Verriegelt-Stellung das Sendeelement (21) und das Erfassungselement (22) freigibt.
Abstract:
Die Erfindung betrifft einen Türöffner (1) zum Arretieren oder Freigeben eines in Schließstellung stehenden Flügels einer Tür oder eines Fensters. Um den Türöffner (1) optional mit einer Überwachung der Arretierung oder Freigabe des Flügels zu versehen, ist dieser um eine Detektionseinrichtung (4) modular erweiterbar ausgebildet. Der Türöffner weist eine an einer Außenseite des Türöffnergehäuses (11) angeordnete Anschlusseinrichtung (3) auf, an die eine Detektionseinrichtung (4) mit einem Sensor (41) anschließbar ist, der eine im Türöffnergehäuse angeordnete Blockiereinrichtung (2) zum Detektieren einer Arretierung oder einer Freigabe der Türöffnerfalle überwacht. So kann durch einen wahlweisen Anschluss der Detektionseinrichtung (4) an eine Außenseite des Türöffners die Blockiereinrichtung überwacht werden und eine Freigabe oder eine Arretierung der Türöffnerfalle detektiert werden.
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Schloss für einen Flügel einer Tür oder eines Fensters eines Gebäudes. Das Schloss weist ein Schlossgehäuse mit einer Schlossmechanik auf. Die Schlossmechanik umfasst eine Nuss (6) für den Anschluss einer Handhabe sowie eine Riegeleinrichtung mit einem Riegel (3) und/oder einem Fallenriegel, eine Übertragungseinrichtung, die mit der Riegeleinrichtung und/oder der Nuss (6) zusammenwirkt, sowie eine elektronische Auswertevorrichtung (17), die mehrere mit der Schlossmechanik zusammenwirkende Sensoren (L1 bis L8; H1, H2) aufweist. Um den Aufbau des Schlosses konstruktiv zu vereinfachen und mehrere Schaltzustände des Schlosses anhand der Sensoren (L1 bis L8; H1, H2) auf einfache Art und Weise zu detektieren, ist vorgesehen, dass die Auswertevorrichtung (17) eine logische Auswertung von mehreren Sensorsignalen vornimmt und anhand dieser Auswertung ein bestimmtes Ausgangssignal erzeugt. Dieses Ausgangssignal kann über eine Schnittstelle ausgegeben, intern verarbeitet oder gespeichert werden.
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein System zur Verriegelung und Entriegelung einer Schiebetür (1), mit einer Handhabe (10), die im wesentlichen flächenbündig an der Schiebetür (1) befestigbar ist, einer wandseitig befestigbaren, elektromechanischen Sperrmechanik (30), die ein bewegbares Sperrelement (33) aufweist, das zwischen einer ausgefahrene Sperrposition (31) und einer eingefahrenen Freigabeposition (32) bewegbar ist, einem elektronischen Antrieb (50), der in der Sperrmechanik (30) integriert ist und in Wirkverbindung mit dem Sperrelement (33) steht, wobei die Handhabe (10) zwischen einer Offnungsstellung (12) und einer Schließstellung (11) manuell bewegbar ist, die Handhabe (10) und die Sperrmechanik (30) derart zusammenwirken, dass in der Sperrposition (31) des Sperrelementes (33) und in der Schließstellung (11) der Handhabe (10) eine Bewegung der Schiebetür (1) aus einer Schließlage (2) in Richtung Öffnungslage (3) blockierbar ist und in der Öffnungsstellung (12) der Handhabe (10) eine Bewegung der Schiebetür (1) aus der Schließlage (2) in Richtung Öffnungslage (3) bewirkbar ist, mindestens ein manuell zugängliches Sensormodul (60), das einen definierten Detektionsbereich aufweist, mit dem elektronischen Antrieb (50) derart in Datenkommunikation steht, dass über eine Erkennung eines Benutzers im Detektionsbereich das Sperrelement (33) in mindestens eine seiner Positionen bewegbar ist.
Abstract:
Ein elektronischer Sperrmechanismus (4) für einen Schließzylinder hat ein Potentiometer (11) zur Erfassung der Bewegungsrichtung eines Kerns (2). Das Potentiometer (11) weist eine von einem Vorspannelement (10) verformbare Piezofolie (12) auf. Hierdurch kann erfasst werden, ob der Schließzylinder in Schließrichtung oder in Öffnungsrichtung angesteuert wird.
Abstract:
Beschrieben wird eine Passivflügel Schlosseinrichtung (30). Es handelt sich um ein Schloss zur Montage in einem Passivflügel einer zweiflügeligen Tür. Der Passivflügelschlosseinrichtung (30) ist eine Aktivflügelschlosseinrichtung zugeordnet, die im Aktivflügel der zweiflügeligen Tür montiert ist. Die Passivflügel Schlosseinrichtung weist eine Sensoreinrichtung (31 t) auf, um zu erfassen, ob in einem vorbestimmten Raum der Passivschlosseinrichtung (30) eine Falle (11) einer in oder auf dem Aktivflügel montierten Aktivschlosseinrichtung (1) eingreift oder nicht eingreift. Die Sensoreinrichtung (31t) ist so ausgebildet, dass sie abhängig von dem Ergebnis dieser Erfassung elektrische Signale an eine elektrische Signalverarbeitungseinrichtung abgibt.