Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung der Ausgangsleistung einer Brennkraftmaschine, wobei aus einem Fahrerwunschmoment und mindestens zwei weiteren Wunschmomenten ein resultierendes Sollmoment ermittelt und mit Hilfe einer Vorrichtung zur Momenteneinstellung das resultierende Sollmoment eingestellt wird. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß von jedem Teilsystem neben dem Wunschmoment eine Information darüber zur Verfügung gestellt werden, ob es sich bei dem Wunschmoment um ein momenterhöhendes oder ein momentverringerndes Wunschmoment handelt, wobei für jedes Teilsystem ein Verarbeitungsblock vorgesehen ist, in dem das jeweilige Wunschmoment mit dem Fahrerwunschmoment beziehungsweise dem resultierenden Sollmoment des vorherigen Teilsystems verglichen und daraus ein resultierendes Sollmoment ermittelt wird. Die Priorität der jeweiligen Momentanforderung ergibt sich dabei aus der Reihenfolge der Teilsysteme im Verarbeitungsablauf.
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Drehmomenteinstellung an einer Brennkraftmaschine, bei dem in einem Steuerpfad aus einem Soll-Moment eine Soll-Luftmasse und eine zugehörige Drosselklappenstellung ermittelt wird. Mit Hilfe einer Ist-Luftmasse wird durch einen Luftmassen-Soll-Ist-Wert-Vergleich eine Abweichung zwischen Soll-Luftmasse und Ist-Luftmasse bestimmt. Das Verfahren soll dahingehend ausgestaltet werden, daß sich der Regelungsaufwand zum Einstellen eines gewünschten Soll-Momentes reduziert. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, für die vorgenannte Ablweichung zwischen Istwert und Sollwert der Luftmasse einen Korrekturwert zu ermitteln, mit dem eine Adaption des Steuerpfades an die Abweichung erfolgt, derart, daß im Steuerpfad einem einzustellenden Soll-Moment dann eine entsprechend angepaßte Drosselklappenstellung zugeordnet wird, die eine Kompensation der zuvor bestimmten Abweichung zwischen Sollwert und Istwert der Luftmasse bewirkt. Außerdem wir vorgeschlagen, zur Bestimmung der Ist-Luftmasse eine aktuelle, der Verbrennung zugeführte Kraftstoffmasse sowie ein Kraftstoff/Luft-Massenverhältnis eines der Verbrennung zugeführten Gemisches heranzuziehen.
Abstract:
Es wird ein Verfahren zur Verhinderung von Ruckelschwingungen beim positiven und negativen Beschleunigen von Kraftfahrzeugen mit Handschaltgetrieben und mit einem auf einen Antriebsmotor einwirkenden Fahrpedal zur Vorgabe des Motormoments vorgeschlagen. Bei einer Fahrpedalvorgabe zur sprungartigen Änderung des Motormoments von einem Ausgangsmoment zu einem Zielmoment wird dieses Motormoment in zwei Stufen verändert. In der ersten Stufe wird sprungartig ein Zwischenmotormoment vorgegeben, das ausgehend von einem Ausgangswert der Fahrzeugbeschleunigung zu einer Fahrzeugbeschleunigung führt, deren erste sich einstellende Schwingung einen Scheitelwert besitzt, der dem neuen, dem Zielmoment entsprechenden Stationärwert der Fahrzeugbeschleunigung entspricht. Bei Erreichen dieses Scheitelwertes wird in der zweiten Stufe sprung-artig das Zielmoment vorgegeben. Hierdurch können Ruckelschwingungen ohne Zündungseingriff in allen Betriebszuständen wirksam verhindert werden, ohne daß sich das Ansprechverhalten des Fahrzeuges spürbar verschlechtert.
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung der Ausgangsleistung einer Brennkraftmaschine, wobei aus einem Fahrerwunschmoment und mindestens zwei weiteren Wunschmomenten ein resultierendes Sollmoment ermittelt und mit Hilfe einer Vorrichtung zur Momenteneinstellung das resultierende Sollmoment eingestellt wird. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß von jedem Teilsystem neben dem Wunschmoment eine Information darüber zur Verfügung gestellt werden, ob es sich bei dem Wunschmoment um ein momenterhöhendes oder ein momentverringerndes Wunschmoment handelt, wobei für jedes Teilsystem ein Verarbeitungsblock vorgesehen ist, in dem das jeweilige Wunschmoment mit dem Fahrerwunschmoment beziehungsweise dem resultierenden Sollmoment des vorherigen Teilsystems verglichen und daraus ein resultierendes Sollmoment ermittelt wird. Die Priorität der jeweiligen Momentanforderung ergibt sich dabei aus der Reihenfolge der Teilsysteme im Verarbeitungsablauf.
Abstract:
Die Erfindung betrifft eine Kühlanlage, bei der die Lüfterleistung mit einer Leistungssteuerung aus den Kennlinien des Lüftermotors, den Betriebsparametern des Kühlsystems sowie den in Form von Temperaturniveaus vorgegebenen Führungsgrößen bestimmt wird. Den verschiedenen einzuregelnden Temperaturniveaus sind hierbei verschiedene Kennlinien für die Ansteuerung des Lüftermotors zugeordnet. Wechselt die Führungsgröße für die Steuerung, so bedeutet das auch einen Wechsel der Kennlinien zur Ansteuerung des Lüftermotors. Um ein Aufheulen des Lüftermotors zu verhindern, wird bei einem Wechsel der Führungsgröße für die Lüftersteuerung der Betrieb des Lüftermotors für eine einstellbare Mindestwartezeit konstant gehalten. Während dieser Mindestwartezeit können sich die Betriebsparameter des Kühlsystems durch Umschalten des Kühlkreislaufes mit einem Thermostaten an die neue Führungsgröße so weit angepasst haben, dass ein Aufheulen des Lüftermotors nicht mehr zu befürchten ist.
Abstract:
Die Erfindung betrifft eine Lüftersteuerung, bei der die Lüfterleistung aus den Kennlinien des Lüftermotors, den Betriebsparametern des Kühlsystems sowie den in Form von Temperaturniveaus vorgegebenen Führungsgrößen bestimmt wird. Den verschiedenen einzuregelnden Temperaturniveaus sind hierbei verschiedene Kennlinien für die Ansteuerung des Lüftermotors zugeordnet. Wechselt die Führungsgröße für die Steuerung, so bedeutet das auch einen Wechsel der Kennlinien zur Ansteuerung des Lüftermotors. Um ein Aufheulen des Lüftermotors zu verhindern, wird bei einem Wechsel der Führungsgröße für die Lüftersteuerung der Betrieb des Lüftermotors für eine einstellbare Mindestwartezeit konstant gehalten. Während dieser Mindestwartezeit können sich die Betriebsparameter des Kühlsystems gegebenenfalls durch andere vom Lüfter unabhängige Steuerungsmechanismen an die neue Führungsgröße so weit angepasst haben, dass ein Aufheulen des Lüftermotors nicht mehr zu besorgen ist.
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Drehmomenteinstellung an einer Brennkraftmaschine, bei dem in einem Steuerpfad aus einem Soll-Moment eine Soll-Luftmasse und eine zugehörige Drosselklappenstellung ermittelt wird. Mit Hilfe einer Ist-Luftmasse wird durch einen Luftmassen-Soll-Ist-Wert-Vergleich eine Abweichung zwischen Soll-Luftmasse und Ist-Luftmasse bestimmt. Das Verfahren soll dahingehend ausgestaltet werden, daß sich der Regelungsaufwand zum Einstellen eines gewünschten Soll-Momentes reduziert. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, für die vorgenannte Ablweichung zwischen Istwert und Sollwert der Luftmasse einen Korrekturwert zu ermitteln, mit dem eine Adaption des Steuerpfades an die Abweichung erfolgt, derart, daß im Steuerpfad einem einzustellenden Soll-Moment dann eine entsprechend angepaßte Drosselklappenstellung zugeordnet wird, die eine Kompensation der zuvor bestimmten Abweichung zwischen Sollwert und Istwert der Luftmasse bewirkt. Außerdem wir vorgeschlagen, zur Bestimmung der Ist-Luftmasse eine aktuelle, der Verbrennung zugeführte Kraftstoffmasse sowie ein Kraftstoff/Luft-Massenverhältnis eines der Verbrennung zugeführten Gemisches heranzuziehen.