Abstract:
Eine Scheibenbremse (1) mit einem Bremssattel, wenigstens einem zuspannseitigen und einem reaktionsseitigen Bremsbelag (4) und einer Bremsscheibe (2); zumindest einem sowohl in Richtung parallel zu einer Bremsscheibendrehachse als auch parallel zu einer Bremsscheibenreibfläche beweglichen zuspannseitigen Bremsbelag (4); einer Betätigungseinrichtung, die auf einen Betätigungsstempel (6) wirkt, wobei der Betätigungsstempel (6) mit einem Druckstück (5) des zuspannseitigen Bremsbelags (4) gekoppelt ist; und einer Selbstverstärkungseinrichtung mit dem Druckstück (5) und zumindest zwei Verstärkungsstempeln (7, 8) mit jeweils einem Keillager (9, 9'), wobei die Keillager (9, 9') jeweils Rollkörper (10, 10') aufweisen, welche jeweils zwischen Rampen (13, 14 und 13', 14') angeordnet sind; ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rampen (13, 14 und 13', 14') der Keillager (9, 9') unterschiedliche Rampenwinkel (19, 19') aufweisen.
Abstract:
Eine Scheibenbremse, insbesondere für Nutzfahrzeuge, mit einem eine Bremsscheibe (3) übergreifenden Bremssattel (1), einer im Bremssattel angeordneten Zuspanneinrichtung (13) zum Zuspannen von Bremsbelägen (5, 7) beidseits der Bremsscheibe (3) in Richtung derselben; sowie wenigstens einem im Bremssattel angeordneten Nachstellsystem zum Ausgleich von Bremsbelag- und/oder Scheibenverschleiß durch Verstellen des Abstandes zwischen Bremsbelag (7) und Bremsscheibe (3), wobei das Nachstellsystem eine Nachsteller-Dreheinrichtung aufweist, zeichnet sich dadurch aus, daß das Nachstellsystem wenigstens eine in den Bremssattel auf der Reaktionsseite integrierte Nachstell-Einrichtung aufweist (Fig. 15).
Abstract:
Eine selbstverstärkende Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug, mit einem eine Bremsscheibe (5) übergreifenden Bremssattel (1), beidseitig an die Bremsscheibe (5) anpressbaren, jeweils aus einer Belagträgerplatte (3) und einem Reibbelag (4) bestehenden Bremsbelägen (2), von denen ein zuspannseitiger über einen in einer Aufnahme (9) gehaltenen, an einer Zuspanneinrichtung anliegenden Bremsstempel (7) betätigbar ist, zwei parallel ausgerichteten und beidseitig abständig zum Bremsstempel (7) angeordneten Druckstempeln (10), die sich jeweils über einen Rollkörper (11) an einer, zur Selbstverstärkung in Umfangsrichtung gegensinnig ansteigende Rampen (13) aufweisenden Spreizlagerung (12) abstützen, wobei der Rollkörper (11) in Nichtfunktionsstellung der Scheibenbremse in einer zwischen den Rampen (13) gebildeten Senke einliegt, ist so ausgebildet, dass der Abstand (a) des Bremsstempels (7) zur im Normalbetrieb einlaufseitigen Kante des Bremsbelages (2) größer ist als der Abstand (b) zur auslaufseitigen Kante und/oder, dass der Abstand der Anlagepunkte (14) der Rollkörper (11) an den zur Einlaufseite hin ansteigenden Rampen (13) in Nichtfunktionsstellung der Scheibenbremse zum Reibbelag weniger als 25 % größer ist als der geringste Abstand der Senke zum Reibbelag (4) und/oder, dass der Bremsstempel (7) schwenkbar an der Belagträgerplatte (3) oder einer damit verbundenen Druckplatte gelagert ist, wobei der Abstand (h) der Schwenkachse (8) zur Reibfläche des unbenutzten Reibbelages (4) mindestens doppelt so groß ist wie die Reibbelagdicke (h') und der Bremsstempel (7) in Nichtfunktionsstellung der Scheibenbremse in Auslaufrichtung schräg verläuft.
Abstract:
Eine Scheibenbremse (1 für ein Kraftfahrzeug, umfasst eine Zuspannvorrichtung, einen eine Bremsscheibe (3) übergreifenden Bremssattel, vorzugsweise eine Belagverschleißnachstellvorrichtung, einen Bremsträger (2) mit in Umfangsrichtung der Bremsscheibe (3) gegenüberliegenden Führungsflächen (2a), zwischen welchen beidseitig der Bremsscheibe (3) jeweils mindestens ein Bremsbelag (4) mit einem Belagträger (5) parallel zu einer Drehachse der Bremsscheibe (3) verschiebbar geführt und von einer Zuspannkraft betätigbar ist, und jeweils eine Rückstelleinrichtung, welche den jeweils mindestens einen Bremsbelag (4) mit dem Belagträger (5) mit jeweils mindestens einem Rückstellabschnitt (13) an jeder Führungsfläche (2a) abstützt. Jede Rückstelleinrichtung umfasst mindestens zwei Rückstellelemente (10), die an dem Rücken des Belagträgers (5) des jeweils mindestens einen Bremsbelags (4) angebracht sind.
Abstract:
Eine Scheibenbremse (1), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einer Zuspannvorrichtung, vorzugsweise mit einem Bremsdrehhebel (4), mit einer Belagverschleißnachstellvorrichtung, weist mindestens einen mechanischen Verschleißnachsteller (10, 10'), der vorzugsweise in eine Spindeleinheit (3, 3') der Scheibenbremse (1) einsetzbar ist, und mindestens eine elektrische Justiereinrichtung (30) auf, wobei der mindestens eine mechanische Verschleißnachsteller (10, 10') vorzugsweise mit dem Bremsdrehhebel (9) gekoppelt ist. Der mindestens eine mechanische Verschleißnachsteller (10, 10') und die mindestens eine elektrische Justiereinrichtung (30) sind gemeinsam auf einer Seite, vorzugsweise der Zuspannseite, der Scheibenbremse (1) angeordnet, und ein Verfahren zum Einstellen eines Lüftspiels der Scheibenbremse (1).
Abstract:
Selbstverstärkende Scheibenbremse, mit a) einem an einem ortsfesten Bremsträger gehaltenen Bremssattel, einem zuspannseitigen und einem reaktionsseitigen Bremsbelag (1), die gegen eine Bremsscheibe pressbar sind, b) einer eine Selbstverstärkungseinrichtung sowie einen betätigbaren, an einer Druckplatte (2) angeschlossenen Bremsstempel aufweisende Zuspanneinrichtung, c) wobei die Selbstverstärkungseinrichtung mindestens einen Druckstempel (5) aufweist, der über ein Spreizlager (4) stirnseitig an dem zuspannseitigen Bremsbelag (1) anliegt und der mit seinem dem Bremsbelag (1) zugewandten Endbereich in einer im Bremsträger beweglich gehaltenen Führungsplatte (3) festgelegt und d) das Spreizlager (4) in Nichtfunktionsstellung der Selbstverstärkungseinrichtung von einer Dichtungsanordnung eingeschlossen ist ist so ausgebildet, dass e) die Dichtungsanordnung, zur Abdichtung des Raumes zwischen dem Druckstempel (5) und dem Spreizlager (4) in jeder Betriebsstellung, einen elastisch verformbaren Dichtungsbalg (7) aufweist, der dichtend einerseits am Druckstempel (5) und andererseits an der Druckplatte (2) oder am Spreizlager (4) gehalten ist.