Abstract:
Eine selbstverstärkende Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug, mit einem eine Bremsscheibe (5) übergreifenden Bremssattel (1), beidseitig an die Bremsscheibe (5) anpressbaren, jeweils aus einer Belagträgerplatte (3) und einem Reibbelag (4) bestehenden Bremsbelägen (2), von denen ein zuspannseitiger über einen in einer Aufnahme (9) gehaltenen, an einer Zuspanneinrichtung anliegenden Bremsstempel (7) betätigbar ist, zwei parallel ausgerichteten und beidseitig abständig zum Bremsstempel (7) angeordneten Druckstempeln (10), die sich jeweils über einen Rollkörper (11) an einer, zur Selbstverstärkung in Umfangsrichtung gegensinnig ansteigende Rampen (13) aufweisenden Spreizlagerung (12) abstützen, wobei der Rollkörper (11) in Nichtfunktionsstellung der Scheibenbremse in einer zwischen den Rampen (13) gebildeten Senke einliegt, ist so ausgebildet, dass der Abstand (a) des Bremsstempels (7) zur im Normalbetrieb einlaufseitigen Kante des Bremsbelages (2) größer ist als der Abstand (b) zur auslaufseitigen Kante und/oder, dass der Abstand der Anlagepunkte (14) der Rollkörper (11) an den zur Einlaufseite hin ansteigenden Rampen (13) in Nichtfunktionsstellung der Scheibenbremse zum Reibbelag weniger als 25 % größer ist als der geringste Abstand der Senke zum Reibbelag (4) und/oder, dass der Bremsstempel (7) schwenkbar an der Belagträgerplatte (3) oder einer damit verbundenen Druckplatte gelagert ist, wobei der Abstand (h) der Schwenkachse (8) zur Reibfläche des unbenutzten Reibbelages (4) mindestens doppelt so groß ist wie die Reibbelagdicke (h') und der Bremsstempel (7) in Nichtfunktionsstellung der Scheibenbremse in Auslaufrichtung schräg verläuft.
Abstract:
Eine Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug mit a) einem eine Bremsscheibe übergreifenden Bremssattel, b) einer im Bremssattel angeordneten Zuspanneinrichtung zum Andrücken von Bremsbelägen an die Bremsscheibe, c) mindestens einer Stellspindel (3), die in einer Brücke (1) an der die Zuspanneinrichtung angreift, mittels eines Korrespondenzgewindes verdrehbar gelagert ist, d) einer im Bremssattel positionierten Nachstelleinrichtung, mit der über eine axiale Verstellung der Stellspindel (3) eine verschleißbedingte Änderung eines Lüftspiels zwischen dem Bremsbelag und der Bremsscheibe im Wesentlichen ausgleichbar ist,
ist so ausgebildet, dass e) die Stellspindel (3) als Teleskopspindel ausgebildet ist.
Abstract:
Eine Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug, mit einem Bremssattel (1), einer Bremsscheibe (2) sowie Bremsbelägen (3), die aus Belagträgerplatten (4) und Reibbelägen (5) bestehen, soll so gestaltet werden, dass jeder Bremsbelag (3) eindeutig der Scheibenbremse zugeordnet werden kann, so dass ein Austausch der Originalbremsbeläge (3) erkennbar ist. Erfindungsgemäß werden die Belagträgerplatten (4), die Belaghaltefedern (6) oder der Belaghaltebügel (7) mit Identifizierungsfeldern (9) versehen, die mit Ziffern, Buchstaben, auch in Kombination, gebildet sind. Zusätzlich können firmenspezifische Symbole mit eingebracht werden. Alternativ ist es auch möglich, dass ein Austausch der Bremsbeläge (3) nur dann möglich ist, wenn zuvor ein mechanisches Sicherungselement (14, 15) zerstört wurde. Die erfindungsgemäße Scheibenbremse ist besonders für Lastkraftwagen und Anhänger geeignet.
Abstract:
A disc brake (2) comprising a rotatable brake disc (4) and a non-rotatable component comprising a brake caliper (6) is provided. The brake caliper (6) comprises a brake wear removal equipment configured to collect brake wear particles and to be connectable to a collection device.
Abstract:
Eine Scheibenbremse, vorzugsweise druckluftbetätigt, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einer Zuspannvorrichtung, vorzugsweise mit einem Drehhebel, mindestens einer Spindeleinheit (5, 5') mit mindestens einer Nachstellspindel (6, 6'), und einer Verschleißnachstellvorrichtung mit einer Nachstelleinrichtung, welche mit der Zuspannvorrichtung, vorzugsweise mit dem Drehhebel, über einen Antrieb und mit der mindestens einen Nachstellspindel (6, 6') über eine Antriebseinheit (13, 113) gekoppelt ist, wobei die Antriebseinheit (13, 113) auf die Nachstellspindel (6, 6') aufgeschoben ist und über mindestens einen Koppelabschnitt (13h) mit der Nachstellspindel (6, 6') rotatorisch formschlüssig gekoppelt ist. Die Antriebseinheit (13, 113) ist mit der mindestens einen Nachstellspindel (6, 6') über mindestens ein Spannfederelement spielfrei rotatorisch formschlüssig gekoppelt.
Abstract:
Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug mit a) einem eine Bremsscheibe übergreifenden Bremssattel, b) einer im Bremssattel angeordneten Zuspanneinrichtung zum Andrücken von Bremsbelägen an die Bremsscheibe, c) mindestens einer Stellspindel (2), die in einer Brücke (1) an der die Zuspanneinrichtung angreift, mittels eines Korrespondenzgewindes verdrehbar gelagert ist, d) einer im Bremssattel positionierten Nachstelleinrichtung, mit der über eine axiale Verstellung der Stellspindel (2) eine verschleißbedingte Änderung eines Lüftspiels zwischen dem Bremsbelag und der Bremsscheibe im Wesentlichen ausgleichbar ist, sowie e) einem bis zu einem vorbestimmten Drehmoment bremsend auf die Stellspindel (2) wirkendes Sicherungselement, ist so ausgebildet, dass f) das Sicherungselement im Sinne einer Ratsche ausgebildet ist, mit einem verdrehfest mit der Stellspindel (2) verbundenen Ratschenrad (7) und einer diesem gegenüber fest stehenden und daran angreifenden federnden Ratschenzunge (9).
Abstract:
Eine Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug, mit einem eine Bremsscheibe übergreifenden Bremssattel und mit Bremsbelägen (1), die die Bremsscheibe in Funktionsstellung kontaktieren, wobei mindestens ein Bremsbelag (1) mit einer Belagträgerplatte (2) und einem daran befestigten Reibbelag (3) durch eine Zuspanneinrichtung über zumindest eine im Bremssattel gelagerte Stellspindel und ein damit in Wirkverbindung stehendes Druckstück (4) an die Bremsscheibe andrückbar ist, ist so ausgebildet, dass die Druckfläche (5) des Druckstücks (4) mit Vertiefungen versehen ist.